Kalkulation
Die Kalkulation ist Teil der innerbetrieblichen Finanzen und sind daher nicht öffentlich.
Die Aufgaben einer Kalkulation sind die Ermittlung der Selbstkosten, die Preisfindung, die Preisbeurteilung und die Offertenstellung.

(Endstellenkosten = Lager-Kosten)
Schema einer Kalkulation im Industriebetrieb


(Verkaufssonderkosten=Provision/Kosten für Produktplatzierung im Laden, Skonto=Falls Kunde schneller zahlt, bekommt der Kunde Rabatt)
Achtung: Skonto wird auf den Nettobarverkaufspreis gerechnet (nicht den Nettoverkaufspreis).!
Falls MwSt. gefordert ist, ist der Bruttokreditverkaufspreis 100% und der MwSt-Prozentsatz wird darauf gerechnet.
Schema einer Kalkulation im Handelsbetrieb
Der Kalkulation im Handelsbetrieb wird in drei Teile unterteilt: Einkaufskalkulation, Betriebskalkulation und Verkaufskalkulation

Die folgende Rechnung ist die Einkaufskalkulation:

(Bezugskosten = Lieferkosten, Logistik, Zoll, ...)
Achtung: Skonto wird auf den Nettokreditankaufspreis gerechnet.
Auf den Einstandswert/Einstandspreis sind die innerbetriebliche Kosten, wie Löhne, noch nicht verrechnet. Daher wird in der Betriebskalkulation die Selbstkosten mit gerechnet.

Nun kann denn Profit pro Produkt in einer Verkaufskalkulation ausgerechnet werden:

Beispiel

Einkaufskalkulation:

Betriebskalkulation:


(Achtung: Beim Abrunden kann es sein, dass am Ende "wir" Geld pro Produkt verlieren)
Verkaufskalkulation:


(Achtung: der Nettobarverkaufspreis ist 98% (nicht 100%) von den 2% des Skonto, da von 10.55 man 2% Skonto Rabatt gibt)