Reibung
Trockene Reibung

$$
F_R=\mu F_N \
F_N=m\cdot g
$$
Die Reibungskraft \(F_R\) ist proportional zur Normalkraft \(F_N\) mit dem Faktor des Gleitreibungskoeffizient \(\mu\).

Wenn eine Masse sich nicht bewegt, wirkt die Haftreibungskraft \(\vec F_{Haft}\). Sobald sich die Masse sich bewegt gilt die Gleitreibungskraft \(\vec F_{Gleit}\). \(\vec F_{Haft}\) und \(\vec F_{Gleit}\) unterscheiden sich nur durch den Gleitreibungskoeffizient \(\mu\).
Das Vorzeichen ist wichtig zu beachten. Es zeigt immer in die entgegengesetzte Richtung, in welche sich eine Masse bewegt.

Beispiel: Bei welchem Winkel?
Um den Winkel zu finden, bei dem eine Masse anfängt sich zu bewegen, kann \(F_{Haft}=F_g\) gleich geseetzt werden: $$ \begin{align} F_{Haft}&=\mu\cdot m \cdot g \cdot \cos(\alpha)\ F_g&=m\cdot g \cdot \sin(\alpha)\ F_{Haft}&=F_g \ \mu \cdot m \cdot g \cos(\alpha)&=m \cdot g \cdot \sin(\alpha)\ \mu \cdot \cos(\alpha) &= \sin(\alpha)\ \alpha &= \frac{\sin(\alpha)}{\cos(\alpha)}\ &= \tan^{-1}(\mu) \end{align} $$
Viskose Reibung

Es gibt zwei Arten von viskosen Reibung: Die laminare Strömung ist linear-proportional mit \(v\). Wenn die Strömung turbulent ist, wie fast immer in der Realität, nimmt die Reibung quadratisch mit \(v\) zu.

Die Reibungskraft bei turbulenten Strömen sieht folgendermassen aus: $$ \vec F_R = - \frac 1 2 \rho A c_w |\vec v|^2 \cdot \vec e_v $$ Dabei ist in dieser Formel die Dichte des Mediums \(\rho\), die Stirnfläche der Masse \(A\), ein Wiederstandsbeiwert \(c_w\) und die Geschwindigkeit \(\vec v\).
